"Esports - a game changer" - Die erste E-Sport Ausstellung der Welt öffnet ihre Pforten
Im Juli 2024 hat in Paris, Frankreich ein Projekt seine Pforten geöffnet, welches uns sehr am Herzen liegt. Die erste Ausstellung zum Thema E-Sport der Welt kann ab sofort noch für einige Wochen in der französischen Hauptstadt besucht werden - möglich gemacht wurde dieses Projekt von Qatar Museums und dem Qatar Olympic Sports Museum. Die Ausstellung, die mit den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris zusammenfällt, ist die erste ihrer Art und untersucht die Entwicklung des E-Sport von seinen Nischenursprüngen bis zu seinem heutigen Status als gefeiertes globales Phänomen. Diese einzigartige Ausstellung thematisiert auch die soziokulturellen Herausforderungen, denen der E-Sport gegenübersteht, und erkundet seine zukünftige Entwicklung.
Besucher der Pariser Ausstellung erleben die Ausstellung zum Großteil in Form von digitalen Stationen in einem inspirierenden und immersiven Design. Andere Elemente der Ausstellung werden als Audiostation oder in Textform präsentiert. Die Ausstellung ist in vier verschiedene Abschnitte gegliedert und bietet einen umfassenden Überblick über die E-Sport-Szene:
What is esports: Dieser Abschnitt beleuchtet die Beziehung zwischen E-Sport, Gaming und traditionellen Sportarten. Außerdem werden die organisatorischen und wirtschaftlichen Aspekte der E-Sport-Branche behandelt und Einblicke in die Funktionsweise dieses schnell wachsenden Sektors gegeben.
History of esports: Dieser Abschnitt verfolgt die Entstehung des E-Sport von den ersten Spiele-Plattformen, Spielen und Veranstaltungen bis hin zum Wachstum internationaler Strukturen und Titel, die zum Durchbruch des Esports in die Mainstream-Kultur geführt haben.
We are esports: Dieser Abschnitt feiert die Zugänglichkeit des E-Sport und hebt hervor, wie jeder durch soziale Medien zum Star aufsteigen, eine einzigartige Identität schaffen und eine Vielzahl von E-Sport-bezogenen Hobbys ausüben kann.
Future of esports: Dieser zukunftsweisende Abschnitt betrachtet die gesellschaftlichen, bildungspolitischen, freizeitlichen und beruflichen Auswirkungen des E-Sport und stellt sich seine zukünftige Rolle in der Gaming-Landschaft vor.
Das Projekt mit dem Namen „Esports – a game changer“ bleibt bis zum 8. September in Paris, am Boulevard Diderot 5. Die Öffnungszeiten sind von 10:00 bis 18:00 Uhr, und der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung wird von Dr. Christian Wacker, stellvertretender Ausstellungsdirektor von Qatar Museums, in Zusammenarbeit mit den Esports-Dozenten und Unternehmern Benjamin Buchtala und Jannik Rädisch kuratiert. Ihre Arbeit wird von Abdulla Yousef Al Mulla, Direktor des 3-2-1 Qatar Olympic and Sports Museum, und Aalia Khalid Al-Khater, Leiterin der Ausstellungen des QOSM, unterstützt.
Nach ihrer Premiere in Paris soll die Ausstellung auf Welttournee gehen, mit Stationen in Amerika, Asien und dem Nahen Osten.
Über das 3-2-1 Qatar Olympic and Sports Museum
Das 3-2-1 Qatar Olympic and Sports Museum (QOSM) ist eines der innovativsten und technologisch fortschrittlichsten Museen der Welt, das sich dem Sport und der olympischen Bewegung widmet. Als Mitglied des Qatar Museums Netzwerks verpflichtet sich das QOSM, Besucher durch eine Vielzahl von Ausstellungen und Programmen zu bilden und zu inspirieren, die die Geschichte und Bedeutung des Sports in der Gesellschaft erforschen.
Über Qatar Museums
Qatar Museums (QM) ist die führende Organisation für Museen, historische Stätten sowie künstlerische, kulturelle und historische Projekte in Katar. QM möchte ein kultureller Impulsgeber für neue Ideen, Perspektiven und Interaktionen für die Menschen in Katar und darüber hinaus sein. Durch die Förderung aufstrebender Talente, die Förderung künstlerischer Ausdrucksformen und den Austausch zwischen den Kulturen spielt QM eine entscheidende Rolle in der kulturellen Entwicklung Katars.
Über die Kuratoren
Dr. Christian Wacker ist Archäologe und Sporthistoriker. Sein Hauptforschungsgebiet ist die antike Sportgeschichte, aber auch die Sportgeschichte des 19. Jahrhunderts und die Olympische Sportgeschichte. In den letzten 25 Jahren hat er etwa 30 Sportausstellungen international organisiert.
Benjamin Buchtala ist ein deutscher Esports-Unternehmer und Eventmanager. Nachdem er ursprünglich plante, Lehrer zu werden, wechselte er 2017 in das Feld des digitalen und sozialen Medienmarketings, von wo aus er in den Bereich Esports einstieg. Im Jahr 2020 wurde er Geschäftsführer des deutschen Digitalmarketing-Unternehmens BEING X GmbH und gründete zusammen mit Jannik Rädisch die Marke BEING ESPORTS.
Jannik Rädisch ist ein deutscher Esports-Unternehmer, Dozent und Berater. Er gründete 2020 und 2022 gemeinsam mit Benjamin Buchtala die deutschen Esports-Unternehmen BEING X und BEING X Development, nachdem er seinen Beruf als Berater für Luxusautomobilhersteller aufgegeben hatte. BEING X ist vor allem für die Marke BEING ESPORTS bekannt, die als Esports-Eventmanagement-Agentur für verschiedene E-Sport-Titel und Publisher agiert.